Johannes Przygodda: erfolgreiches Lateinamerika-Debüt

Johannes Przygodda: erfolgreiches Lateinamerika-Debüt

Im Sommer 2026 führte die erste Lateinamerika-Tournee des Cellisten Johannes Przygodda nach Bogotá und Panama City. Kammermusikkonzerte, Meisterkurse und ein gefeiertes Solistendebüt machten die Reise zu einem besonderen Höhepunkt seiner bisherigen Laufbahn. Im Auditorio León de Greiff in Bogotá interpretierte Johannes Przygodda Camille Saint-Saëns’ erstes Violoncellokonzert a-Moll op. 33. Begleitet wurde er vom Festivalorchester unter der Leitung von José Calabrese. Das Konzert vor fast 900 Zuhörerinnen und Zuhörern wurde begeistert aufgenommen und führte bereits zu weiteren Einladungen für kommende Spielzeiten.
Auch kammermusikalisch bot die Tournee zahlreiche Begegnungen. Gemeinsam mit Musikerinnen und Musikern wie Lisa Jacobs, Ryutaro Suzuki und Raúl García war Johannes Przygodda in unterschiedlichen Formationen in Bogotá und Panama City zu erleben. Ergänzt wurden die Konzerte durch Meisterkurse, in denen er mit jungen Nachwuchsmusikerinnen und -musikern arbeitete. Ermöglicht wurde die Tournee durch die großzügige Unterstützung des Goethe-Instituts und des Auswärtigen Amtes.

Zwischen Solokonzert, Kammermusik und musikalischer Vermittlung

Johannes Przygodda verbindet in seiner künstlerischen Arbeit solistische Auftritte mit einer besonderen Leidenschaft für die Kammermusik. Bereits im Alter von acht Jahren gab der in Berlin geborene Cellist sein Solistendebüt mit den Berliner Symphonikern im Großen Saal der Philharmonie Berlin. Seither konzertierte er unter anderem mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der Badischen Philharmonie und der Philharmonie Baden-Baden
Seine Ausbildung führte ihn von der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin über das Mozarteum Salzburg bis an das Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris. 2025 schloss er sein Konzertexamen bei Tristan Cornut an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart mit Bestnote ab.

Als Gründungsmitglied des Quantum Clarinet Trios gastierte Johannes Przygodda bereits im Museum der Mailänder Scala, im Teatro La Fenice in Venedig, in Grafenegg, Den Haag, Aldeburgh und an der Universität Oxford. Die gemeinsam mit Deutschlandfunk Kultur produzierte Debüt-CD des Ensembles wurde von der Fachpresse vielfach ausgezeichnet und 2024 für den OPUS KLASSIK nominiert.

Darüber hinaus ist Johannes Przygodda Gründer und künstlerischer Leiter des Musikfests Barnim, das 2025 mit einem ausverkauften Auftaktkonzert ins Leben gerufen wurde.

Eine vielseitige Saison 2026

Schon vor der Lateinamerika-Reise war Johannes Przygodda 2026 mit unterschiedlichen Konzertformaten zu erleben. Soloabende führten ihn unter anderem nach Paris, Nürtingen und Glashütten. Gemeinsam mit dem Pianisten Joseph Birnbaum gastierte er in Yverdon-les-Bains und beim Festival Francis Poulenc & Friends im französischen Espalion.

Mit dem Quantum Clarinet Trio konzertierte er unter anderem im Château de Buc, in der Stadthalle Kehl und bei Klassik am See in Bad Saarow. Im April gab er zudem sein Solo-Debüt beim von ihm gegründeten Musikfest Barnim.

Nach den intensiven Sommermonaten setzt Johannes Przygodda seine kammermusikalische Arbeit fort. Im November ist er mit dem Quantum Clarinet Trio in Sennestadt zu erleben; im Frühjahr 2027 folgt ein Konzert im Kulturhaus Lüdenscheid.

Ausgewählte kommende Konzerte

8. November 2026, 18 Uhr | Sennestadthaus, Bielefeld-Sennestadt – Quantum Clarinet Trio
11. April 2027, 18 Uhr | Kulturhaus Lüdenscheid – Beyond Brahms mit dem Quantum Clarinet Trio

Weitere Informationen:

www.johannesprzygodda.com