Trio Popp.Roß.Dohrmann

An Mandoline, Gitarre und Kontrabass entführen die Musiker des Trios Popp.Roß.Dohrmann das Publikum mit klassischen, cineastisch anmutenden, mitunter auch jazzigen Klängen in neue musikalische Sphären. Ihr Spiel ist geprägt von Virtuosität, Eleganz, Dynamik und Tiefe und führt oft zu einer wohltuenden Entschleunigung bei den Zuhörern. „Zwei Seelen – vier Hände – ein Klang…“ schrieb die Schleswig-Holsteinische Landeszeitung einmal über das Zusammenspiel des Duos Popp.Roß. Seit 1997 entdecken der Gitarrist Jens-Uwe Popp und der Mandolinist Jochen Roß neue Welten, die sich ihnen durch die Bearbeitung ausgewählter Werke für ihre beiden Instrumente eröffnen. Zur Saison 2022/23 wird das Duo nun um den Kontrabassisten Florian Dohrmann zum Trio ergänzt. Popp und Dohrmann sind ebenfalls langjährige kammermusikalische Partner und können auf eine erfolgreiche musikalische Karriere im David Orlowsky Trio zurückblicken, das sich 2019 auflöste. Nun kreuzen sich ihre Pfade erneut und sie begeben sich gemeinsam mit Jochen Roß an der Mandoline auf eine Klangreise durch Zeit und Raum. Die Instrumentalisten wandeln tänzerisch von John Dowland zu Enrique Granados, spannen einen Bogen von Eigenkompositionen zu Jazz-Meisterwerken von Jan Johansson und Esbjörn Svensson und lassen Epochengrenzen zwischen Bluegrass und Barock scheinbar verschwinden.

Die Mandoline konnte sich in den letzten Jahren einen festen Platz im Konzertleben erobern und ist vielen Hörern heute ebenso als klassisches Instrument wie als Folkmandoline aus Bluegrass und schottischer Musik vertraut. 2023 wird die Mandoline auch offiziell zum „Instrument des Jahres“ gekürt. Ein unbestrittener Meister dieses Instruments ist der Hamburger Jochen Roß, der im Jahr 1999 den bedeutenden Wettbewerb für Mandoline solo in Schweinfurt gewann. Jens-Uwe Popp an der Gitarre ist zweifacher Preisträger des Echo-Klassik und mit dem David Orlowsky Trio und dem Kibardin-Quartett auf internationalen Konzertbühnen präsent. Stilsichere Soloparts, groovender Walking-Bass oder ein dezentes Songfundament am Tieftöner: Florian Dohrmann integriert mühelos Stile von Jazz, Soul und Pop über klassische und zeitgenössische Einflüsse bis hin zu Klezmer und Weltmusik und fügt dem Klangkörper damit eine ganz neue klangliche Dimension hinzu. Das Ensemble wird von Neustart.Kultur gefördert.

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