Quantum Clarinet Trio

„In diesem Trio gibt es viel zu bewundern, mit außergewöhnlichem individuellen Spiel und Liebe zum Detail. Sie alle zeigen eine große Auswahl an Farben und Nuancen, die ich sehr schätze.“ – Norman Fischer (Concord String Quartet)

Das Quantum Clarinet Trio – Gewinner des dritten Preises beim Fischoff Chamber Music Competition 2020 (USA) – hat seine gemeinsamem Wurzeln an der Universität Mozarteum in Salzburg, wo die drei jungen Musiker unter der Leitung von Prof. Alois Brandhofer (Berliner Philharmoniker) und Prof. Wolfgang Redik (Wiener Klaviertrio) ihre Karriere begannen. Seit 2021 ist das Quantum Clarinet Trio Aspirant bei der European Chamber Music Academy (ECMA) und seit 2019 Ensemble in Residence im „Moulin d’Andé Centre Culturel et Artistique“ in der Normandie, Frankreich. Im Rahmen der ECMA erhalten die jungen Instrumentalisten regelmäßig Unterricht mit so bedeutenden Persönlichkeiten wie u.a. Prof. Hatto Beyerle, Prof. Johannes Meissl, Prof. Patrick Jüdt und Prof. Ellen Corver.

Musikvermittlung hat für das Ensemble eine besondere Bedeutung. Die jungen Musiker teilen in ihren Konzerten den Kontext und die vielen Geschichten hinter der Musik mit ihrem dem Publikum. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Rundfunks produzierte das Ensemble, zusammen mit der Sopranistin Simone Kermes, eine Radiosendung im Auftrag der Brandenburger Festspiele.
Das Repertoire des Trios umfasst Meisterwerke, die über Jahrhunderte dem Klarinetten-, Cello- und Klaviertrio gewidmet sind, wiederentdeckte Schätze, die in der Musikgeschichte verborgen waren und einzigartige zeitgenössische Kompositionen, die die Grenzen ihrer Instrumente ausloten.  Zu den kommenden Saisonhighlights zählen Auftritte in Frankreich, Deutschland und Italien.

In Zusammenarbeit mit Deutschlandfunk Kultur hat das Quantum Clarinet Trio des Cellisten seine Debüt-CD „Beyond Brahms“ aufgenommen, die im September 2023 bei Hänssler Classic erschien. Neben dem wohl bekanntesten Werk für ihre Besetzung, dem Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier op. 114 von Johannes Brahms stellt das Quantum Clarinet Trio mit der Serenade von Robert Kahn und dem Trio von Carl Frühling auch zwei Werke weniger bekannter Komponisten vor.

Mitglieder:

Die mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnete Klarinettistin Elena Veronesi, geboren in der Nähe von Bologna, konnte schon viele Erfahrungen auf den wichtigsten Bühnen dieser Welt sammeln. Konzerte als Solistin, Kammermusikerin und mit so bedeutenden Orchestern wie dem Arena di Verona Orchester, dem San Carlo Orchester, dem Theater Neapel und der Philharmonie der Nationen brachten sie in Länder wie Frankreich, Schweden, Kanada, Russland, China und Deutschland. Dort konzertierte sie unter anderem im Konzerthaus Berlin, der Laizhalle Hamburg und im Jiangsu Grand Theater in Nanjing in China, mit Dirigenten wie Justus Frantz, Donato Renzetti und Daniel Oren.

Die junge Klarinettistin gewann unter anderem den zweiten Preis beim AudiMozart! Wettbewerb 2016 in Italien und zahlreiche Preise bei internationalen Kammermusikwettbewerben, wo sie in verschieden Formationen auftrat. So erhielt sie unter anderem den ersten Preis beim internationalen Wettbewerb „e-Muse“ in Griechenland, den zweiten Preis beim internationalen Wettbewerb „ENKOR“ in Deutschland und den vierten Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb der Stadt Plovdiv in Bulgarien. Im Jahr 2018 war sie zudem Finalistin beim Internationalen Brahms-Wettbewerb in Österreich.

Die aus Seoul in Südkorea stammende Pianistin Bokyung Kim begann das Klavierspielen bereits mit vier Jahren und erregte erstmals öffentliche Aufmerksamkeit, als sie ihr Debut als Solistin mit dem Seoul-Prime-Symphonie-Orchester und Mozarts Klavierkonzert Nr. 19 im Alter von zwölf Jahren gab. Seitdem erhielt Bokyung Kim zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem beim Internationalen Klavierwettbewerb von Brest (erster Preis), bei den internationalen Klavierwettbewerben von Mayenne und Paterna und beim internationalen Pianistenwettbewerb „Nuits Pianistiques” von Aix-en-Provence. Sie feierte große Erfolge mit Soloabenden und als Solistin mit Orchester in Ländern wie Südkorea, Frankreich, Belgien, Spanien, Österreich und den Niederlanden.

Bokyung Kim weist ein vielseitiges Repertoire auf, welches unter anderem Mozart, Scriabin, Chopin, Ravel, Rachmaninoff und Debussy umfasst. Ihre große Leidenschaft ist aber die Kammermusik, welche seit Beginn ihres Studiums einen wichtigen Stellenwert einnimmt. Damit war sie unter anderem schon beim Menuhin Festival in der Schweiz und im „Maison des Artistes“ in Paris zu Gast. Neben ihrer solistischen und kammermusikalischen Tätigkeit widmet sich die Pianistin auch dem Unterrichten und ist seit 2016 Professorin an der Piano Akademie in Paris.

Johannes Przygodda, geboren in Berlin, gab bereits im Alter von acht Jahren sein Debut als Solist mit den Berliner Symphonikern im Großen Saal der Philharmonie Berlin. Seitdem konzertierte er u.a. mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Staatsorchester Brandenburg, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und mit der Philharmonie Baden-Baden. Dabei spielte er unter der Leitung von Dirigenten wie Michael Sanderling, Heribert Beissel, Evan Christ und Pavel Baleff.
Der junge Cellist ist mehrfacher Preisträger bei internationalen und nationalen Wettbewerben. So erspielte er sich zum Beispiel den 1. Preis beim Internationalen Dotzauer-Wettbewerb in Dresden und gewann beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ einen 1. Bundespreis sowie zwei Sonderpreise in der Kategorie „Violoncello solo.“

Eine große Leidenschaft des Musikers ist die Kammermusik. So spielte Johannes Przygodda auf zahlreichen Festivals in unterschiedlichen Formationen und war z.B. im Jahr 2016 zum Akoesticum Talent Programme in den Niederlanden eingeladen, wo er Kammermusikkonzerte gab, welche im internationalen Fernsehsender Brava Television gesendet wurden.

Johannes Przygodda begann mit dem Violoncellounterricht im Alter von fünf Jahren und wurde mit sieben Jahren Jungstudent an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Zu seinen Lehrern zählten Sabine Andert, Josef Schwab und Stephan Forck in Berlin und Clemens Hagen an der Universität Mozarteum. Im Sommer 2020 schloss Johannes sein Masterstudium mit Bestnote bei Jerome Pernoo am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris ab. Wichtige Mentoren waren außerdem Wolfgang Boettcher und Heinrich Schiff. Seit dem Jahr 2019 wird Johannes Przygodda intensiv durch eine künstlerische Zusammenarbeit mit Christoph Eschenbach gefördert.

Nächste Konzerte

Details